Unsere naechste Route war der Darling River Run. Wir sind dem Fluss nach Pooncarie und Menindiee gefolgt. Es war interessant, dass der Fluss an der Muendung mehr Wasser hatte als weiter noerdlich. In Menindee hat sich das ein bisschen geklaert, denn wir haben zwei Naechte am Pamamaroo See verbracht, der zu einem Catchment Gebiet
(Rueckhaltebecken) vom Darling River gehoert und momentan werden die Seen gefuellt. Menindee bedeutet „Seen vom Menschen gemacht“, sie sind also kuenstlich angelegt. Waehrend der Nacht haben wir gedacht, wir wuerden am Strand schlafen, denn der See hat aufgrund seiner groesse einige Wellen hervorgerufen. Wir hatten ein
Lagerfeuer direkt am Strand und am neachsten Morgen war die Stelle mit dem Lagerfeuer bereits ueberflutet. Die Gegend um die Seen hier ist sehr beliebt bei Campern. Ein Wohnwagen neben dem Anderen. Kein wunder auch, freies Camping am See, der nur alle 10-20 Jahre mit Wasser gefuellt ist. – Dank den Ueberschwemmungen in Queensland floss noch jede Menge Wasser in die Seen.
Danach sind wir nach Broken Hill gefahren, um uns das „Living Desert and Sculptures“ anzugucken. Somit haben wir uns als erstes den Schluessel geholt, so dass wir zu den Skulpturen fahren konnten, wann wir wollten. Wir sind am spaeten Nachmittag hingefahren und haben uns den Sonnenuntergang vom Huegel angeguckt und am naechsten Morgen sind wir nochmals hingefahren. Somit konnten wir sehen in welchem Licht die Skulpturen besser aussehen. - Ich kann nicht sagen, in welchem Licht sie besser aussehen. - Meine bevorzugte Skulptur ist „motherhood, tigermoon and the horse“.
Wir sind auch zum Mining Monument gefahren, um den Blick auf die Stadt von dieser Seite/Hoehe zu geniessen. Den Blick haben wir von der grossen (ueberdimensionalem) roten Bank genossen und konnten sogar einen langen Zug durchkriechen sehen.
Tschuess, Anja und Tom
