Endlich haben wir Dubbo verlassen und sind ueber Griffith nach Mildura gefahren. In Griffith haben wir zwei Naechte verbracht. Ich glaube, den Kindern soll der Unterschied zwischen Rehen und Eseln beigebracht werden, da einige Gehege mit auf dem Gelaende waren. Somit koennt ihr euch vorstellen, wie wir geweckt worden sind. Die Esel haben hier den Job des Hahns uebernohmen und wecken die Camper puenktlich zum Sonnenaufgang.
Wir haben einige Naechte in Mildura verbracht, um uns in dem Fitnesscentre auszutoben, den Murray River zu geniessen und neue breitere Reifen zu kaufen. Als wir den ersten Satz Reifen fuer unser Auto gekauft haben war die Reifenauswahl noch ziemlich beschraenkt. 225/65R17 war fuer ‘Offroad’-Reifen zu dieser Zeit noch eine sehr ungewohnliche Groesse. Damals hatten wir nur die Auswahl zwischen 3 Marken. Wir entschieden uns fuer Pirelli Scorpion ATR (standard Strassenreifen die verstaerkt wurden um damit ‘Feldweg’ tauglich zu werden). Die Pirelli’s waren extrem gut auf der Strasse aber nutzten sich recht schnell ‘Offroad’ ab. Immerhin hielten sie knapp 30000km. Fuer die neuen Reifen wollten wir Reifen haben die etwas breiter sind als die orginal Reifen. Wir haben uns fuer 235/65R17 entschieden, die man ohne Probleme auf unsere Felgen aufziehen konnte. In dieser Reifengroesse war die Auswahl wesentlich groesser und wir hatten ein Top 3 Liste: Pirelli AT, Bridgestone Dueller 694 XL und Cooper AT. All Reifen kosteten $295 und waren ziemlich gleich gut. Am Ende entschieden wir uns fuer die Bridgestone Reifen, weil der Haendler uns gesagt hatte, dass diese jetzt gerade im Angebot sind und nur $235 kosten wuerden. – Breite Reifen werden in nur 2-3 Wochen eine wichtige Rolle spielen.
Leider konnten wir den Paddle Steamer „Ruby“ nicht sehen, denn er wurde gerade restauriert. Dafuer haben wir viele Hausboote auf dem Murray und Darling River gesehen, die allerdings nicht weiter nach South Australien fahren wollten, also konnte die Schleuse nicht arbeiten. Somit haben wir die Ausblicke auf den Zusammenschluss der beiden Fluesse genossen. Man konnte soga
r zwischen den Fluessen entlang gehen und genau in der Mitte von ihnen stehen.
Nur 5km westlich von Wentworth sind die Perry Hills Sand dunes – ein Gebiet in Kontrast zu dem Rest. Auf einmal hat man grosse Sandduenen vorsich und denkt, wieso bin ich in der Wueste angegkommen? Man kann diese Duenen nur umfahren oder hoch laufen. Wir haben „lass die Frucht kugeln“ gespielt und mussten aufpassen, dass wir die Frucht nicht oeffnen, denn sie ist giftig. Es ist eine Paddymelone oder auch Kamelmelone genannt. Wir haben ganz viele gesehen, vor allem direkt neben den Strassen. Die Melonen sind dafuer bekannt ‘explosionsartig’ nach Regen aus dem Boden zu wachsen.
Viel Spass, Anja und Tom

Hallo , schoen wieder etwas von euch zu lesen die Melonen sahen auf eurem Bild ganz harmlos aus , dass die nun giftig sind , na sowas .
ReplyDeleteDas muss ein tolles Gefuehl sein , so zwischen den Fluessen zu stehen
Na , die neuen Reifen haben sich jetzt sicherlich bewaehrt
Was haben denn Rehe mit dem Wecken am Morgen zu tun ? Ich dachte dafuer waeren die Voegel zustaendig , na egal
Gruss Muttern
Hallo ihr beiden,
ReplyDeleteerstmal eine Anmerkung zu MaPa`s: das sind die ESEl gewesen, die frühs weckten... *fg*
aber mal was anderes: wieso kullert ihr melonen durch die wüste? *dummguck*
lg