Cape Range National Park
Wir sind in Exmouth angekommen und zu erst zur Touri Info gegangen- man braucht ja die aktuellsten Prospekte ;-) Wir haben diese am Strand gelesen, natuerlich mussten wir uns erstmal abkuehlen. Unsere erste Exkursion fuehrte uns in den oestlichen Teil des Nationalparkes – zur Charles Knife Gorge, Thomas Carter Lookout und in den Shothole Canyon. Allerdings waren diese Gebiete nicht bemerkenswert ausser die Namensgebung fuer den Canyon. Irgendwann haben einige Firmen geprueft, ob es Iron-Ore oder Kohlevorkokmmen gibt und die Sprengloecher geben heute dem Canyon den Namen.
Die Straende haben wir natuerlich auch erkunden und gestartet haben wir mit dem Bundegi Beach, wo man auch schnorcheln kann. Allerdings weiss ich nicht, was man sehen kann – wahrscheinlich waren wir zur falschen Zeit da. Danach sind fuer zu dem SS Mildura Schiffswrack gefahren. Das Wrack liegt nur 50m von der Kueste entfernt und noch kann man was erkennen, das Holz ist noch nicht komplett verrottet. Die noerdlichen Straende sollen von Surfern genutzt werden, aber es war keiner in Sicht, somit sind wir zum Leuchtturm weitergefahren und haben den 360grad Ausblick genossen.
Nun sind wir in den Cape Range National Park gefahren, der die westliche Seite der Halbinsel abdeckt. Das Ningaloo Reef ist manchmal nur 50m entfernt somit konnten wir schnorcheln, schnorcheln und schnorcheln gehen. Ausserdem gab es so viele unterschiedliche Straende und Buchten, wir konnten uns gar nicht entscheiden. Mussten wir auch nicht, einfach laenger
bleiben und jede angucken!
Unser erster Stop war am Yardie Creek – der ist auch am weitesten weg. Ok die Strasse wird dann sandig und fuehrt noch weiter aber dafuer muss man Salzwasser durchfahren und hat dann nur weichen Sand unter sich und Militaergebiet (nicht betreten) um sich. Zelten und Spaziergaenge sind hier erlaubt, der Spaziergang fuehrt auf dem Cliff des Yardie Creeks entlang. Es heisst, dass black-footed rock wallabies hier leben, wir haben aber keins beim Creek gesehen sondern etwas spaeter am Tulki Beach.
Sandy Bay wurde auch besucht und hat sich als unser Favorit herausgestellt. Diese Bucht bietet fuer jeden Wassersportler etwas; Kite-surfen, schnorcheln und natuerlich schwimmen und sonnenbaden. Wir haben uns die Kite-Surfer recht lange angeguckt, teilweise waren fast 10 auf dem Wasser. Ich denke, dass das eine Surfschule oder so war. Es war schon faszinierend die Vorbe-reitung, das Surfen und vor allem das an Land kommen zu sehen – weder das eine noch das andere ist einfach… Wir haben jedenfalls unsere Schnorchel-sachen herausgeholt und sind dann ins Wasser. Und es war genial!!! So viele verschiedene Fische (Farbe, Groesse und Spezies)! Unser erster Fisch war dann auch gleich ein riesiger Stingray (Stachelrochen). Er lag einfach auf dem Boden und hat sich nicht bewegt – ok so lange wir weit genug weg waren, er war kein Close-Up Photomodell. Ich denke, der Schwanz war gut 2-3m lang und dann kam noch der 1.5m grosse Koerper dazu. Wir sind dann an eine andere Stelle geschnorchelt und haben noch mehr Fische und Korallen gesehen. Nach knapp 15min sind wir wieder heraus, um uns aufzuwaermen.
Aber es ging bald wieder hinein und der naechste grosse Fisch, den man nicht unbedingt aus der Naehe sehen moechte, hat uns mit ca. 3m Abstand umrundet. Es war ein White-tipped Reef-Shark (Hai Alarm). Aber der Hai hatte keinen Hunger und war auf der Suche nach einem Schlafplatz und wir konnten erkennen, dass er wohl 3m lang war. Interessant war, dass wir den Hai aufgrund der anderen Fische bemerkt haben – sie sind ploetzlich alle weggeschwommen, sind aber sofort wieder gekommen und sich auch Schlafen gelegt.
Am Oyster Stacks sind wir auch gewesen, aber das war nicht so berauschend. Hier mussten wir ueber Austern klettern (ok die Austern sind an den Steinen gewachsen) und man soll den Bereich nur bei Flut betreten. Das Wasser muss 1.2m hoch stehen. Dann muss man aber noch immer aufpassen sich nicht zu verletzen. Die Kanten waren extrem scharf und ich habe gehoert, dass solche Wunden schlecht heilen und sich schnell entzuenden.
Der Bereich Turqoise Bay ist in zwei Bereiche aufgeteilt – dem Bay-Schnorcheln und dem Drift-Schnorcheln. Wir sind in den Driftbereich gegangen – mal etwas anderes ausprobieren. Die Stroemund war so stark, dass man mitgezogen wurden und es nicht mitbekommt. Wir sind gut 100m weiter weg herausgekommen… Das Warnschild sagt “nur erfahrene uns sichere Schnorchler und rechtzeitig herauskommen”. Das Highlight war die Schildkroete. Aufeinmal war eine Schildkroete direkt unter uns, hat uns angeguckt und ist
dann blitzschnell wegge-schwommen. Bemerkens-wert wie schnell sie schwimmen/tauchen und wie elegant es aussieht. Der Parkplatz selbst war sehenswert. Es waren einige Sonnensegel (zum Schattenspenden) ange-bracht und sie hatten einige Informationstafeln ueber den Marinepark und die Tiere.
Zum Schluss waren wir noch beim Lakeside schnorcheln. Der Bereich ist nah am Visitorcentre gelegen und hat einen Campground. Wahrscheinlich der Grund, warum es so beliebt ist – wir haetten keinen Zeltplatz bekommen, aber einen Parkplatz fuer das Auto. Dann haben wir unsere Sachen geschnappt und sind losgezogen. Wir haben Korallen, Muscheln und Fische gesehen, aber nichts wirklich Aussergewoehnliches.
Nach Coral Bay sind wir auch gefahren, das ist ca. 200km suedlich von Exmouth und bildet das andere Ende vom Ningaloo Reef. Nennenswert ist das Marine life – Manta-Rays soll man das ganze Jahr ueber sehen koennen und Walhaie waehrend der Saison (April bis Juni). Leider sind die Rays selten in der Bucht und es war keine Cruise geplant (sie waere eh zu teuer gewesen). Wir sind also nur in der Bucht gewesen und waren enttaeuscht – die meisten Korallen waren krank/kaputt, sie hatten keine Farbe mehr. Am anderen Ende der Bucht ist eine Kinderstube von Haien und man kann sie im Wasser schwimmen lernen sehen.
Nun musste unsere Fahrt weitergehen und wir haben uns vom Ningaloo Reef verabschiedet. Wer weiss, wieviele Schnorchel-gebiete wir noch entdecken.
Viele Gruesse,
Cheers, Anja und Tom
P.S. Entschuldigung, dass wir so lange nichts von uns haben hoeren lassen, aber wir hatten waehrend den letzten Wochen Besuch und es war keine Moeglichkeit da, zu bloggen. Ich hoffe, die Zeit schnell aufzuholen. ;-)

Hallo ihr beiden,
ReplyDeleteihr habt euch ja wirklich zeit gelassen, wir haben jeden tag geschaut, ob's was neues gibt und nie was da... :-( aber wir verzeihen euch nochmal... *lol* Erklärt uns aber nochmal wie das war mit "nichts außergewöhnliches"?! Allein eure Bilder zeigen doch schon etwas besonderes... *find* wir waren erstmal einige zeit beschäftigt unsere kiefer wieder in die ausgangsposition zu rollen und einzuränken... *lach*
So viel schnorcheln und fische und und und... das muss sicher total schön sein. schwerelos im klaren wasser treiben und die unterwasserwelt bestaunen... fehlt ja eigentlich nur noch die unterwassercam/ schutztasche für eure, was? *bg*
Wir hoffen ihr kommt schnell hinterher mit dem bloggen, wir sind schon super neugierig was ihr noch so erlebt habt.
liebe grüße & ein dickes verschneites knuddel an euch beiden
Oliver, Silke & Tapsy aus dem kalten Hexenhäuschen
Hi,
ReplyDeletewir haben eine Art Unterwasserkamera aber laut umfrage wollte keiner Videos. Nur MaPa und die kriegen sie eh! :-)
40 Grad Gruesse aus Perth,
Anja und Tom
Wann und welche Umfrage?
ReplyDeleteAh, wenn MaPa die Fime sehen, dann sehen wir die ja auch. Haben ja schon Auftrag bekommen. Na wir hoffen das wir Filme sehen. wir können ein paar minusgrade zum abkühlen senden