Tuesday, November 24, 2009

15. bis 18. November

MapDa wir uns nicht entschieden haben, was wir in Cairns machen wollen, fahren wir zum Daintree National Park und werden in der Naehe von Cape Tribulation campen. Bevor wir den Daintree River mit der Faehre ueberquert haben, haben wir noch kurz in Port Douglass gestoppt.

Unser Zelt haben wir direkt im Daintree National Park aufgeschlagen: auf dem Campingplatz Noah’s Beach. Das war auch gleichzeitig die guenstigste AlternaNoahs Beachtive, allerdings gab es keine Dusche. Aber zum Glueck haben wir eine Solardusche gekauft, sozusagen eine schwarze Tuete mit Wasser fuellen und in den Sonne zum Warmwerden legen. Der Zeltplatz war so nah am Wasser, dass wir die Wellen rauschen hoeren konnten und  unser Fruehstueck am Strand mit den Krabben eingenommen haben.

Reef 1 Wir haben uns entschieden, eine Schnorcheltour zum Reef zu unternehmen – das Reef ist nur 20km entfernt, man ist also viel schneller dort als von Cairns. Wir waren zweimal im Wasser und haben jede Menge Fische, Seegurken, Seesterne gesehen – Tom hat fast einer Schildkroete die Flosse geschuettelt. Wir mussten direkt vom Boot aus ins Wasser springen – waren nicht erlaubt auf die Sandinsel zu gehen. Auf dem Rueckweg sind sogar die Segel gesetzt worden, obwohl wir uns nicht sicher sind, ob es irgendetwas gebracht hat. Reef 2 Der Motor lief trotzdem. Jedenfalls sind wir wohlbehalten wieder angekommen (ich bin auch nicht seekrank geworden). Das Boot konnte nicht direkt anlegen (es gibt gar keinen Hafen), wir mussten in ein kleines Beiboot (Beachbuggy) umsteigen und dann noch 5m durchs Wasser laufen.

Das naechste Abenteuer war Entdecke den Rainforest und Strand auf dHorses em Ruecken eines Pferdes. Das bedeutete hin zu den Staellen, Pferd zugewiesen bekommen (Tom war auf Big Chief und ich auf Topaz), in den Sattel und los – alle hintereinander in einer langen Schlange, wenn es Elefanten gewesen waeren, haetten sie den Schwanz des Vordermans in den Ruessel genommen. Meistens sind wir nur Schritttempo geritten, womit mein Pferd zufrieden war – wenn man aelter ist, will man sich anscheinend nicht mehr schnell bewegen. Gluecklicherweise konnten wir am Strand reiten, die Pferde sind noch klargekommen – es war Flut. Danach ging es zurueck in den Rainforest und zu einem Wasserloch,Anja and Horse wo wir kurz pausiert hatten – die Pferde durften grasen und wir sind schwimmen gegangen. Dort haben wir sogar Fische gefuettert – man glaubt nicht, wer oder was alles Kekse isst. Nach der Pause ging es zurueck zu den Staellen, aber es musste natuerlich noch etwas passieren. Ich bin vom Pferd gefallen. Hoert sich lustig an, ist es aber nicht – es hat weh getan und die Schrammen werden vielleicht zu Narben werden – zum Glueck habe ich mir nichts gebrochen.

DragonAls naechstes haben wir einen Nachtspaziergang gemacht – 2h durch den Rainforest laufen und hoffentlich einige Tiere sehen. Leider hatten wir nicht viel Glueck mit den Tieren, nur eine Cane Toad, einige Spinnen, ein paar boyed-dragons und dann natuerlich die unterschiedlichen Baeume. Unser Guide hat viel erzaehlt, aber wir sind uns nicht sicher, ob er wusste wovon (Cane Toads sind keine Pest, dafuer aber Wildschweine???). Dann hat er uns nCane Toad och ein Loch in der Blaetterkrone gezeigt; hier ist ein Baum umgefallen und hat gleich zwei/drei andere mitgenommen. Das bedeutet an der Stelle koennen nun neue Baueme zum Licht wachsen. Hier haben wir auch luminesierende Pilze gesehen – nur sichtbar im Dunkeln.

Anja - Zipping Zum Schluss sind wir noch Jungle Surfen gegangen (www.junglesurfing.com.au). Wieder hinein in den Rainforest und die Sicherheitsausruestung anziehen, Helm auf und los ging es. Fuer die Leute sind wir als James Bond und Barbie bekannt, jeder Helm war benannt... Von der ersten Plattform ging es bergauf – d.h. Wir sind hochgezogen worden. Alle anderen Seile gingen bergab, somit konnten wir surfen. Manchmal sind wir auch zusammen gesurft – einer direkt nach dem anderem. Es hat Spass gemachtAnja and Tom - Zipping, aber das Ziplining auf Kauai (Hawaii) war besser.

Nun haben wir uns auf den Weg nach Cooktown gemacht, die Strasse heisst Bloomfield Track. Gut 80km Gravel road durch Wald, Bergen und an der Kueste entlang.

River XingNatuerlich mussten wir auch einige Fluesse durchqueren, manche von Ebbe und Flut beeinflusst. Beim ersten haben wir gestoppt und sind zu dem Wasserloch gegangen – man haette auch schwimmen koennen. Beim zweiten haben wir nur unsere Fuesse gekuehlt, damit wir sehen welcher Weg am Besten geeignet ist... Ansonsten war der Weg recht steil und kurvig aber nicht wirklich schwer (das kann sich aber aendern... ist ja abhaengig vBlack Mountainom Regen und Wind...). Kurz bevor Cooktown haben wir noch bei den Black Mountains gestoppt – diese Berge sehen aus, als ob sie komplett ausgebrannt waeren. Ist aber nicht so, die Steine sind nur mit einem Pilz befallen, der schwarz aussieht.

Crab

Map 2

12. bis 14. November

Josephine Falls Es regnet noch immer, somit koennen wir unser Zelt nicht aufschlagen und machen uns auf den Weg nach Cairns, Unterwegs haben wir bei den Josephine Falls gehalten – 3 Wasserfaelle die zusammen einen grossen formen. Man kann dort auch schwimmen (allerdings nur in dem untersten Bereich und muss trotzdem noch aufpassen, denn der Wasserspiegel kann innerhalb kurzer Zeit ansteigen). Der obere Bereich kann nur von Plattformen besichtigt werden – zu gefaehrlich naeher ran zu gehen.

Anja and Bird In Cairns haben wir das erste touristische gemacht – wir haben den Zoo ueber dem Casino besucht. Der Zoo ist klein aber schoen. Er hat ein Krokodil, mehrere Cockatoos, Frogmouths. Wallabies... im Display. Wobei Display gut gesagt ist, denn die meisten Tiere laufen/fliegen frei herum. Der eine Cockatoo ist so zahm, das er Frogmoth deinen Arm rauflaeuft und beobachtet, ob du irgendwie interessant bist. Ich muss es gewesen sein, denn er wollte nicht mehr herunter – hat eher versucht den kleinen Knopf vom Kappie abzuknappern. Wir haben noch die Fuetterungstour mitgemacht, welche sehr interessant war – vorallem wie Kookaburra essen. Diese Voegel vergewissern, dass iSnake hr Fressen tot ist, indem sie den Kopf nochmals auf harten Boden klopfen. Das haben wir auch schon im Freien gesehen. Nur das Krokodil ist nicht gefuettert worden, er bekommt nichts an einem Freitag (der Fisch muss ja fuer die Menschen reichen).

Blue Tonge Lizard

4. bis 11. November

Cave 1 Wir haben Cairns relativ spaet verlassen, mussten warten bis das Zelt getrocknet war und dann sind wir ueber Kuranda und Mareeba nach Chillagoe gefahren wo wir einige Limestone Caves besichtigt haben. Durch die „Donna Cave“ haben wir uns fuehren lassen; es gab verschiedene Formationen zu sehen wie die Madonna, Stalactiten und Stalagmiten, Hoehlenkorallen und ausserdem Hoehlenkakerlaken, Tom and Rock Mikrofledermaeuse aber keine Pythons. Die anderen Hoehlen waren nicht so aufregend aber nicht schlechter. Wir mussten sie wirklich erkunden und erklettern; sie waren mitunter sehr rutschig, eng und dunkel. Danach sind wir noch um die balanzierende Steine und den Aborigines Malereien gegangen und dann ging es nach Mareeb, der Kaffeehauptstadt in Australien. Wir haben im Granite Gorge Nature Park uebernachtet, wo wir geschwommen, gewandert und Rockwallabies gestreichelt sind/haben. Die Wallabies waren niedlich allerdings nur bis zum Dinner, das wollten sie uns stehlen. In Mareeba waren Coffeworks wir im Coffee Works, was ein Museum und Kaffeeroesterei ist. Sie haben ca. 2000 Maschinen ausgestellt, einige sollen ueber 400 Jahre alt sein. Ausserdem konnten wir soviel Kaffee trinken und Schokolade essen wie wir wollten.

Danach sind wir weiter in die Tablelands gefahren und haben beim Rocky Creek Memorial Park uebernachtet. Hier kann man fuer 72h campen und wir sind jeden Abend wieder gekommen, denn es war zentral gelegen und wir mochten Bruno, den Hund des Caretakers. Mobo Creek Crater Wir sind um den Lake Tinaroo gefahren, der See ist ein Stausee ist. Die Fahrt war gut, wir haben alle Zeltplaetze angeguckt – alle hatten Seeblick aber nicht zum Schwimmen geeignet. Danach kamen wir zum Mobo Creek Crater – ein Bach, der in einen mit Basaltsteinen umgebenen See fliesst. Die Wissenschaflter sind sich nicht einig, ob es sich wirklich um einen Fig Tree Crater handelt oder nicht. Spaeter sind wir an dem Cathedral und Curtain Fig Tree vorbei gekommen. Der Cathedral Tree ist ca. 50m hoch und die Krone deckt einen Bereich von 2000m2 ab. Der Curtain Tree hat seinen Namen den Wurzeln zu verdanken – sie gehen senkrecht zum Boden und aehneln einem Vorhang. Schwimmen waren wir acuh noch – konnten von zwei Maaren auswaehlen – Lake Barrine oder Lake Eacham. Wir haben uns fuer Lake Eacham entschieden – der aehnelt am ehestem einem Maar, wie man ihn von der Eifel aus kennt. In dem See leben auch Schildkroeten, die laenger unterwasser bleiben koennen, da sie auch ueber ihren Bauch atmen koennen.

Gold Rush - Tom Am naechsten Tag haben wir uns auf den Weg nach Herberton gemacht, der aeltesten Stadt in den Tablelands. Hier wurde Zinn abgebaut – man kann jetzt noch immer Zinn in den Wasserlaeufen finden. Danach ging es zum Mt. Hypipamee, wo wir zum Krater und zu den Dinner Waterfalls gegangen sind. Not Gold - Just Tin Der Krater ist noch nicht voll erkundet, man weiss nur, dass er nicht senkrecht heruntergeht sondern gebogen ist und min. 150m tief ist... Vielleicht taucht irgendwann ein Taucher und entdeckt den Rest. Die Dinner Waterfalls waren gut – wir haben jedenfalls ueberlegt, woher der Name kommt: mehrgaengiges Menue da 4 verschiedene Faelle hat oder er wurde zur Dinnerzeit entdeckt. Dinner Falls - Anja Jeder Fall hat seinen eigenen Pool aber wir sind nicht schwimmen gewesen, da der Wind zu kalt war. Der letzte Stop fuer den Tag waren die Malanda Falls, die waren aber nicht sehr schon, haben trotzdem fuer das Highlight des Tages gesorgt; wir haben Tree-Kaenguruhs (die Mutter mit einem Jungen) gesehen. Tom hat behauptet, ich haette mal Tree Kangaroo - Joey wieder Tiere die Baeume hochgeschickt... einige Locals haben auch gestoppt und bestaetigt, dass wir Glueck haben, die Kaenguruhs so nah zu sehen...

Und wir haben endlich Platypus in der Wildnis gesehen – ok es war auf einer Fischfarm, Tree Kangaroo - Mum aber die Platypus leben in ihrer natuerlichen Umgebung. Die Fischfarm ist sozusagen drumherum gebaut worden. Wir haetten sie ohne den Guide nicht entdeckt, da wir nach was anderem Ausschau gehalten haetten, ausserdem sind sie nur max. 10 Sekunden an der Wasseroberflaeche.

Drive - 2009-11-12

Drive a - 2009-11-12

Friday, November 13, 2009

31. Oktober bis 3. November

Dundee Pub Von Mt. Isa sind wir nach Mc Kinlay gefahren, um einen Crocodile Dundee Burger zu essen. Einige Episoden wurden in dem „Walk about Pub“ in Mc Kinlay gedreht. Der Pub war offen, allerdings keine Bedienung in Sichtweite, somit gab es den Burger im Roadhouse nebenan. Leider sind wir ueber eine Stunde im Roadhouse geblieben und haben unseren geplanten Stop nicht mehr erreicht, Dundee Pub Inside dafuer aber die Rushhour der Trucks erlebt. Auf einmal waren 4 verschiedene Trucks beim Roadhouse.

Den naechsten Stop haben wir in Richmond gemacht – unseren Reifen ueberpruefen lassen, denn er verlor immer noch ein bisschen Luft. Wir dachten, es muesste noch ein zweites Loch sein, aber nichts wurde gefunden. Richmond ansich hat nicht wirklich besonderes ausser ein paar Dinosaurierknochen Funde und einen kuenstlich angelegten See, in dem man auch schwimmen Lookout 1 kann, wir haben die Weiterfahrt vorgezogen. In Hughenden haben wir den Caravan Park mit einem 33m Pool als Station gewaehlt (es ist das lokale Schwimmbad aber wir hatten uneingeschraenkten Zugriff). Ansonsten haben wir uns das lokale Museum, den Berg Mt. Walker mit den 6 Aussichtspunkten, den Porcupine Gorge National Park und den  4WD Basalt by Way angetan/gemacht. Die Aussichtspunkte haben einen Rundumblick garantiert – wir haben sie waehrend des Tages und zum Sonnenunterang besucht. Der 4WD Way war Sunsetein Touriststrecke durch die Hughenden Gegend. Wir haben einfach ausprobiert ob er offen ist, denn auf einer Karte stand, er sei geschlossen. Wir sind durchgekommen, hatten nur zwei Gates zu oeffnen und zu schliessen.

Gorge Dann sind wir zum Porcupine Gorge National Park gefahren. Der Weg war sehr informativ mit einigen historischen und kuriosen Sachen am Strassenrand wie Graeber von bekannten und unbekannten Leuten, Flaschenbaeumen, pfeifenden Bohrloechern, Matchbox Creek (eine Wagonladung Streichhoelzer ist dort explodiert). Im National Park angekommen, sind wir erstmal zum Wasserlauf heruntergelaufen  und haben unsere Fuesse Gorge And Usgekuehlt und die Fische beobachtet. Man konnte die unterschiedlichen Gesteinslinien sehen. Der Gorge soll 150m tief sein, was allerdings nicht beim Campingplatz sichtbar war – dafuer sind wir zum Aussichtspunkt 10km entfernt gefahren.

Der naechste Stop war der Undarra Volcanic National Park, gute 300km Gravelroad entfernt. Zum Glueck war der Bereich sehr gut befahrbar und wir sind schnell voran gekommen, die schwierigste Undara 1 Stelle war die Strassenbaustelle auf der geteerten Strasse. Im National Park angekommen, haben wir eine Lava Tube Tour gebucht, leider kann man die Tubes nur per Fuehrung angucken uns schliesslich sind wir ja wegen den Lava Tubes hingefahren. Die Lava Tubes sind vor Millionen von Jahren entstanden als der Undarra Vulkan ueber eine Zeitspanne von 25 Jahren ausgebrochen ist. Dadurch gab es den anhaltenden Lavastrom, um Undara 2die Lavatubes entstehen zu lassen. Natuerlich musste die Umgebung (abschuessig) auch stimmen. Man sagt „Lava Tubes“ auch  wenn es eigentlich nur ein langer Schlauch/ Schacht ist, aber an vielen Stellen ist das Deckengestein eingestuerzt uns somit gibt es mehere Tubes. Diese Gebiete stellen einen besonderen Lebensraum dar, es gibt einen trockenen Regenwald. Dieser Regenwald kann nur ueberleben, da die Basaltsteine eine  natuerliche Barriere fuer die Waldbraende (notwendig fuer die anderen Baeume) darstellen. In den Tubes leben einige seltene Mikro-Bats und wenn sie brueten, sind die Tubes geschlossen. Daher Millstream Fallskonnten wir nur 3 Tubes sehen, obwohl wir fuer 4 gebucht hatten. Nach dem kurzen Walk um einen Krater, sind wir nach Cairns weitergefahren. In Cairns sind wir erstmal nur fuer zwei Naechte geblieben und dann in die Atherton Tablelands gefahren.

Thursday, November 12, 2009

20. bis 23. Okotober

Nun haben wir unsere Rundtour gestartet; ersteCamooweal Caver Stop ist Camooweal, wo wir die Hoehlen angucken wollen. Wie sich allerdings herausgestellt hat, braucht man Bergsteigerausruestung,  um zum Eingang zu kommen. Somit haben wir nur ein paar Photos gemacht und sind dann weiter gefahren. Unterwegs sind wir durch eine Strassenbaustelle gefahren – ich hoffe, dass sie Restplaetze bauen... auf einer Strecke von ueber 150km haben wir keine Moeglichkeit gehabt, zu stoppen.

Unser erster Stop war nach einer Flussueberquerung – wir muRiver Crossing ssten durch das Wasser durchfahren. An dieser Stelle brauchten wir noch nicht nach der Tiefe gucken, der Boden war sichtbar – also hindurch und dann ein paar Photos machen. Ich bin sogar ein bisschen durch das Wasser gegangen – war unglaublich wie stark die Stroemung war. Ich musste richtig vorsichtig gehen, damit ich nicht weggespuelt werde oder ausrutsche. Danch haben wir uns die Ausgrabungsstaette „Riversleigh site D“ Riversleigh Site D angeguckt. Hier sollen einige Fossilien gefunden worden sein – jetzt gibt es ein Informationshaeuschen und ein Rundgang. Danach mussten wir wieder einen Fluss durchqueren – diesmal konnten wir den Boden nicht sehen – also durchwaten bevor es mit dem Auto durchgehen kann. Allerdings sind wir nicht weit gekommen, denn es kam ein Truck entgegen, somit konnten wir sehen, wie er durchfaehrt und uns daran orientieren.

Danach sind wir dann in Adel's Grove angekommen, unser Zelt aufgestellt und schwimmen gegangen. Das tat richtig gut – schoene Abkuehlung. Wir konnten richtig relaxen, da sie Gummireifen angeboten hatten und eine Plattform war auch in der Mitte aufgebaut. Abends mussten wir richtig aufpassen, wohin man tritt. Es sind viele Froesche und Kroeten herausgekommen und die sind durch die Gegend gehupft. Die Froesche sind ok (oft sind es Green Tree Frogs) aber die Kroeten sind nicht nur haesslich sondern auch giftig (wenn man sie denn essen wuerde).

Am naechsten Tag haben wir angefangen, den Boodjamulla (Lawn Hill) Lawn Hill NP clear creek water National Park anzusehen. Wir haben die westlichen Walks zuerst unternommen, es ist sehr ratsam nur am Vormittag zu laufen. Die westlichen Walks sind am Ende des Gorges, somit kann man sehen, wie das Wasser herauslaeuft. Der erste Walk war auch der Ausblickwalk auf einer Anhoehe, genannt Island Stack. Wir hatten zum Glueck gute Fernsicht, die nur ab und an von den riesen Grashuepfern und den Greifvoegel getruebt wurde. Die Grasshuepfer waren echt nervig – sind ueberall herumgesprungen mitunter ins Gesicht, die Haare oder was sonst in ihrem Weg war. Die Greifvoegel hingegen waren das Angucken wert – wir haben sogar einiLawn Hill NP sunsetge gute Aufnahmen machen koennen. Der andere Walk ging unten an  der Anhoehe entlang – hier konnte man ein paar Aboriginal Malereien entdecken und mit viel Glueck Freshwater Crocodiles sehen, aber die Krokodile haben es vorgesehen, uns anzugucken...

Am naechsten Tag haben wir uns die oestlichen Walks vorgenommLawn Hill NP paddeling on the creek en. Diese Walks gehen bis zum Anfang der Gorge und sind die laengstem im Park. Urspruenglich wollten wir nur bis zum Wasserfall (Indarri Falls) laufen und dort schwimmen aber es war besetzt und somit sind wir weiter marschiert. Der Weg fuehrte zwischen dem Wasserlauf und dem Cliff entlang. Wir haben aber keine Krokodile unterwegs gesehen, dafuer aber Schildkroeten. Vom Aussichtspunkt konnten wir fast den ganzen Gorge entlanggucken – von der Quelle bis zum Auslauf. Wir haben auch einige Paddler gesehen (wir waren allerdings zu faul, um selbst zu paddeln – haben lieber alles per Fuss erkundigt). Auf dem Rueckweg sind wir dann auch Schwimmen gegangen. Man konnte hier nicht langsam ins Wasser gleiten, es ging nur hinein oder nicht, es war Lawn Hill NP waterfall gleich 1,5m tief. Wir sind hineingesprungen und zum Wasserfall hingeschwommen was gar nicht so einfach war. Der Wasserfall hatte richtig viel Kraft und viel Stroemung kreiert, obwohl er nur 1m gefallen ist. Die Massage war daher auch nur von kurzer Dauer, man konnte sich nirgends festhalten. Waehrend wir getrocknet sind, haben wir uns die Fische im klaren Wasser angeguckt. Nachmittags haben wir die Veranda in Adel's Grove genossen.

Wednesday, November 11, 2009

15. bis 19. Oktober

Mt. Isa, eine Stadt mit ueber 20.000 Einwohnern mitten im Nichts. - Die Stadt existiert auch nur wegen der riesen Minen in der Umgebumg. Die Mine direkt in Mt. Isa ist eine Kupfer, Zink und Blei mine. Die Mine gewinnt das Erz im Tage- und Untertagebau. Der Untertagebau geht ueber 1000m in die Erde und auf dem Boden und den Stollenwaenden kann man Essen kochen. Zur Mine gehoehrt auch die groesste Klimaanlage der Welt. Lohnt sich im Internet mal nach genaueren Details zustoebern...

Hard TimesWir haben uns entschlossen eine – genauer gesagt zwei Minen-Touren zubuchen. Die erste Tour war die Hard Mine, welches eine Museumsmine untertage ist. Sie wurde 20m unter der Erde extra eingerichted um Touristen zu zeigen wir sehr sich die Arbeit untertage im Laufe der Jahre gewandelt hat. Bevor wir in den Stollen einfahren durften mussten wir uns noch die richtige Arbeitskleidung anziehen. - Die Mine heisst ja nicht umsonst Hard Mine (gives you a hard time)... Wir bekammen einen Crash-Kurse in Untertage Sicherheit und wie man sich verhalten muss. Plus eine schnell Einweisung wie die diversen Baumachinen zu benutzen waren. - Die Presslufthaemmer waren recht einfach zu benutzen aber mit dem Front-Lader hatten wir mehr problem um die engen Kurven im Stollen zu fahren. - 30t Stahl mit 500PS lassen sich halt nur schwer bewegen...Wir haben mit den alten und neuen Maschinen „gespielt“ und sind beide der Meinung die neuen sind besser. Die haben wenigstens Klimaanlage eingebaut. Nach einem harten Arbeitstag an Presslufthaemmern und diversen ohrenbetaeubenden Machinen haben wir den Erzabbau lieber wieder den Profis ueberlassen. - Einfach zu anstrengend! ;-) - Der Fuehrer der Tour hat selbst in einer Mine Jahrzente gearbeitet und konnte zu jeder Machine eine Geschichte erzahlen und sie auch bei der Arbeit zeigen. Die Presslufthaemmer durfte man wenn man wollte auch selbst benutzten.

Die eigentliche Mine in Mt. Isa ist immer noch voll im Betrieb. Alle 12 Stunden wird hier gesprengt. Um 8 Uhr morgens und abends. - Am ersten Abend in Mt. Isa bleibt uns noch ein bisschen laenger in Erinnerung! - Ploetzlich hoerte man Donnergrollen und die Erde fing an zu beben wie bei einem richtigen Erdbeben...das Ganze dauerte nur 10 Sekunden oder so aber hat uns ganz schoen ueberrascht als wir im Zelt auf den Boden gelegen haben!

Map Am naechsten Tag sind wir zum lokalen Trinkwasserdam 'Lake Moondarra' gefahren. Teile des Dams sind als Picknickplaetze ausgewiesen und uns wurde gesagt das man auf einen der Plaetze Pfauen aus der Naehe sehen koennte. Also nix wie los und die Kamera geschnappt und wir sind belohnt worden. Die Pfaue haben uns fast aus den Haenden gegessen ausserdem haben sie eine Schau gezeigt, war fast nicht zu glauben.  Ich bin mir nicht sicher, ob sie uns odern den weiblichen Pfauen gefallen wollten – ich habe noch nie so viele Pfauraeder gesehen, wie dort. Ausserdem konnten wir gut Lake and Usmitkommen, wie sich die Pfaue unterweinander unterhalten – es hoert sich sehr aehnlich zum englischen Namen an „peacock“. Nachdem wir den Pfauen lange zugesehen haben, haben wir uns das Erholungsgebiet naeher angeguckt; sind auf der Dammmauer lPeacockanggelaufen, wuerden aber nicht schwimmen gehen da das Ufer zu gruen war (zu viele Algen), und sind zu den Aussichtspunkten gelaufen. Letzen Endes haben wir den ganzen Nachmittag am See verbracht und sind noch bis zum Sonnenuntergang geblieben.

Digger Nun war es Zeit fuer die andere Minentour – Surface Tour – mit einem Tourbus direkt auf den Minengelaende. Wir sind erst aussen herum gefahren, wo wir den Mitarbeiterparkplatz und den Einfurhlift gesehen haben. Danach ging es auf das Gelaende ansich. Den Silberbereich bauen sie von Untertage auf Open-Cut um. Sie sind gerade dabei, ein gut 700m tiefes Loch auszubuddeln. Wir konnten die grossen Trucks sehen, auch wenn sie nur nach Match-box-Autos aussahen. Truck Tire Aber allein der Reifen ist groesser als ich... Desweiteren haben wir noch super Roadtrains gesehen. Diese super Roadtrains duerfen nicht auf normalen Strassen fahren, sie sind zu lang (5 Anhaenger) und zu schwer (ca. 500t). In dem anderem Bereich der Minen konnten wir sehen, wie heisses Etwas in einen grossen Ofen gegossen wurde. Das heisse Etwas hat gruen geglueht. Es war ein Glueck, dass der Bus nicht voll besetzt war – so konnten wir Photos ohne andere Koepfe machen.

Ansonsten haben wir unser Auto gewaschen und zum Service gebracht (sind schon ueber 15.000km gefahren) und haben den naechsten Trip geplant. Dieser Trip wird eine Rundtour werden, wir muessen nochmal nach Mt. Isa zurueckkommen, um unsere Post abzuholen.